Sitzung des Bau- und Mobilitätsausschusses
Tagesordnung
- 1Mitteilungsvorlage 6/018/24-29 (Domquartier im Städtebauförderprogramm Wachstum und nachhaltige Entwicklung (WNE)- Information zum Stand des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK))Zur Vorlage · 6/018/24-29 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Bau- und Mobilitätsausschuss wird über den aktuellen Stand des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für das Domquartier informiert. Das etwa 19 Hektar große Gebiet in der Wormser Innenstadt wurde Ende 2021 in das Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen. Auf Basis eines Beschlusses des Stadtrats vom Juni 2022 werden derzeit vorbereitende Untersuchungen durchgeführt, um die städtebaulichen Verhältnisse zu analysieren und Ziele für eine mögliche Sanierung festzulegen.
Die Erarbeitung der Untersuchungen sowie des ISEK ist weit fortgeschritten. Nach einer Bestandsaufnahme, Begehungen und Workshops mit Akteuren sowie der Bevölkerung wurde ein Konzeptentwurf entwickelt, der Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen umfasst. Die Ergebnisse werden dem Ausschuss durch ein Planungsbüro vorgestellt. Eine öffentliche Informationsveranstaltung am 29. November 2024 soll den aktuellen Stand ergänzen und die Ergebnisse präsentieren.
Finanziell umfasst die Bewerbung für das Projekt ein Volumen von circa 16,2 Millionen Euro. Das Förderprogramm sieht eine Quote von bis zu 90 Prozent für förderfähige Kosten vor, während die Stadt Worms den verbleibenden Eigenanteil sowie nicht förderfähige Kosten über eine voraussichtliche Laufzeit von zwölf Jahren trägt. Nach Abschluss der Konzepterstellung ist die Zustimmung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion erforderlich, bevor die zuständigen Gremien über das Konzept und das Fördergebiet entscheiden.
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Beratungsfolge
- 29.11.2024 · Sitzung des Bau- und Mobilitätsausschusses
- 2Beschlussvorlage 6/017/24-29 (Planung Radzulaufroute 4)Zur Vorlage · 6/017/24-29 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Bau- und Mobiliätsausschuss der Stadt Worms berät über die Planung der Radzulaufroute 4, welche die Stadtteile Herrnsheim und Abenheim miteinander verbinden soll (Drucksache 6/017/24-29). Mit dem vorliegenden Beschlussantrag wird die Planung für die Abschnitte 1 und 2 der Route gemäß der vorgelegten Darstellung genehmigt.
Für den ersten Abschnitt, der vom Hessenweg zum Fahrweg führt, sieht die Verwaltung eine Trassenführung über die Ernst-Ludwig-Straße als Fahrradstraße vor. Dies soll eine Asphaltierung des angrenzenden Bahndamms ersetzen, um ökologische Beeinträchtigungen durch Neuversiegelung zu vermeiden und Kosten zu senken. Im zweiten Abschnitt, zwischen dem Fahrweg und der L439, wird ebenfalls eine alternative Trasse über einen Wirtschaftsweg vorgeschlagen. Ziel ist es, die Breite der Verkehrsfläche zu vergrößern und den Schutz des Landschaftsschutzgebiets „Rhein-hessisches Rheingebiet“ zu gewährleisten.
Zudem wird die Verwaltung beauftragt, für den dritten Abschnitt – von der L439 bis zum Ende des Bahndamms – eine Trasse parallel zum Bahndamm zu planen. Die Untersuchung ergab, dass eine bauliche Veränderung des Bahndamms hohe ökologische Risiken und erhebliche Kosten zur Folge hätte. Stattdessen sollen städtische Wegeparzellen auf der östlichen Seite des Damms als Grundlage für die neue Trassenführung dienen.
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Beratungsfolge
- 29.11.2024 · Sitzung des Bau- und Mobilitätsausschusses
- 3Beschlussvorlage 6/019/24-29 (Rahmenplan "KlimaGrün Innenstadt" / Teil B: Optionen zur Klimaanpassung - private Räume)Zur Vorlage · 6/019/24-29 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Bau- und Mobilitätsausschuss der Stadt Worms berät über den Rahmenplan „KlimaGrün Innenstadt“, konkret über dessen Teil B, der sich auf Optionen zur Klimaanpassung in privaten Räumen konzentriert. Mit der vorliegenden Beschlussvorlage wird die Zustimmung zu diesem Teil des Plans beantragt.
Das Vorhaben ist Bestandteil des Förderprogramms „Worms wird WOW“. Nachdem der Ausschuss bereits im März 2024 Maßnahmen für den öffentlichen Raum sowie spezifische Projekte wie die Fassadenbegrünung des Rathauses beschlossen hatte, befasst sich dieser neue Abschnitt mit der Einbeziehung privater Flächen. Ziel ist es, die kommunale Resilienz gegenüber klimatischen Veränderungen in der Wormser Innenstadt zu erhöhen. Als mögliche Maßnahmen auf privaten Grundstücken werden Entsiegelungen, Baumpflanzungen sowie Fassaden- und Dachbegrünungen angeführt.
Die Stadtverwaltung beabsichtigt, private Eigentümer durch Information, Sensibilisierung sowie fachliche und gegebenenfalls finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung solcher Maßnahmen zu motivieren. Direkte finanzielle Auswirkungen für die Stadtverwaltung ergeben sich aus diesem Teil des Rahmenplans zunächst nicht. Es soll jedoch geprüft werden, ob über Förderprojekte Einzelmaßnahmen auf privatem Grund angestoßen werden können. Die Maßnahmen werden in der Vorlage als positiv für den Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel sowie die Luftqualität und das Stadtklima eingestuft.
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Beratungsfolge
- 29.11.2024 · Sitzung des Bau- und Mobilitätsausschusses
- 4Beschlussvorlage 6/020/24-29 (Lückenschluss Ringanlage Adenauerring Martinspforte)Zur Vorlage · 6/020/24-29 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Bau- und Mobilitätsausschuss in Worms hat eine Beschlussvorlage zum Projekt „Lückenschluss Ringanlage Adenauerring Martinspforte“ vorliegen. Mit dem Antrag wird die Zustimmung zur vorliegenden Planung für den Ausbau der Ringanlagen beantragt. Das Vorhaben ist Teil des Rahmenplans „KlimaGrün Innenstadt / Teil A“.
Ziel der Maßnahme ist es, eine städtebauliche Lücke zwischen den Abschnitten am Adenauerring und der Hertha-Mansbacher-Anlage zu schließen. Dadurch soll die Durchgängigkeit im Bereich der Stadtmauer verbessert und die Aufenthaltsqualität für Anwohner sowie Besucher gesteigert werden. Im Rahmen des Projekts ist zudem eine Informationstafel vorgesehen, die auf den Verlauf der Stadtmauer hinweist.
Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf rund 900.000 Euro brutto. Die Umsetzung soll vollständig über das Förderprogramm KIPKI Wettbewerb finanziert werden. Laut den vorliegenden Informationen sind durch die Maßnahme positive Auswirkungen auf den Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel sowie die Luftqualität und das Stadtklima zu erwarten.
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- 29.11.2024 · Sitzung des Bau- und Mobilitätsausschusses