Sitzung des Kulturausschusses
Tagesordnung
- 5Informationen Sachstand SchUM Welterbe-BesuchszentrumZur Vorlage · BOB/015/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung Worms informiert über den aktuellen Sachstand zum geplanten SchUM Welterbe-Besuchszentrum am Neumarkt. Das Vorhaben umfasst den Bau eines Pavillons auf der derzeit als Parkplatz genutzten Fläche sowie die Nutzung eines leerstehenden Ladenlokals und die Umgestaltung der Außenflächen. Ziel des Projekts ist die Bereitstellung von Informationen zur UNESCO-Welterbestätte SchUM sowie die Stärkung der touristischen Infrastruktur in der Innenstadt.
Im Rahmen des rheinland-pfälzischen EFRE-Programms wurde für das Vorhaben eine Fördersumme von 2.253.000 Euro reserviert. Nach der Einreichung eines formalen Förderantrags im April 2025 ging der entsprechende Bescheid im September 2025 ein. Am 27. Januar 2026 überreichte die Minister Daniela Schmitt den Förderbescheid symbolisch an den Oberbürgermeister.
Das Ladenlokal am Neumarkt wurde bereits angemietet und wurde im vergangenen Jahr für temporäre Veranstaltungen genutzt, um über die Planungen des Besuchszentrums zu informieren. Aktuell bereitet die Kulturkoordination in Zusammenarbeit mit dem Bereich 8 das Vergabeverfahren vor. Das Projekt ist Teil der städtischen Tourismusstrategie und soll den Neumarkt als Ankunftsort für Besucher sowie als Begegnungsraum weiterentwickeln.
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Beratungsfolge
- 14.04.2026 · Sitzung des Kulturausschusses
- 6Information Sachstand Schloss HerrnsheimZur Vorlage · BOB/016/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Kulturausschuss wurde über den aktuellen Sachstand zur Sanierung des Schlosses Herrnsheim informiert. Die Maßnahmen werden in mehreren Bauabschnitten durchgeführt, wobei der erste Abschnitt voraussichtlich bis 2027 andauern wird. Dieser umfasst die Ertüchtigung der Haustechnik sowie die Renovierung von Keller und Hochparterre, einschließlich der Schaffung barrierefreier Zugänge. Die Finanzierung für diesen ersten Abschnitt basiert auf einem Förderantrag aus dem Jahr 2015: Der Bund stellt 4,66 Millionen Euro bereit, während das Land und die Stadt Worms jeweils einen Anteil von einer Million Euro übernehmen.
Das neue Nutzungskonzept stützt sich auf zwei Schwerpunkte. Im Hauptflügel sollen durch museale Elemente wie Audio-Guides, Tafeln und Touchscreens zusätzliche Informationen zur Geschichte des Gebäudes und der Familie von Dalberg vermittelt werden. Gleichzeitig soll das Schloss als Begegnungsort für Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte oder Trauungen dienen. Das Konzept wurde in enger Abstimmung zwischen der Kulturkoordination, der Denkmalpflege, dem Museum Andreasstift und der restauratorischen Fachbauleitung erarbeitet. Im Zuge dessen wird derzeit die Organisationsstruktur überarbeitet. Durch personelle Neuordnungen sollen keine Mehrkosten entstehen, während zusätzliche Einnahmen durch Ticketing sowie ein neues Vermietungskonzept generiert werden sollen.
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- 14.04.2026 · Sitzung des Kulturausschusses