Gemeinsame Sitzung des Jugendhilfe- und Sozialausschusses
Tagesordnung
- 1Umsetzung der Machbarkeitsstudie im Bereich 5 - Soziales, Jugend & WohnenZur Vorlage · 5/065/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung Worms informiert den Jugendhilfeausschuss und den Sozialausschuss über die ersten Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie zur Organisationsentwicklung des Bereichs 5 – Soziales, Jugend und Wohnen. Die durch das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism gGmbH) durchgeführte Untersuchung befasst sich mit der möglichen Umstrukturierung des Bereichs angesichts von Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und gesetzlichen Änderungen.
Die bisherigen Analysen, die unter anderem Mitarbeiterbefragungen und Strategieworkshops umfassten, liefern erste Empfehlungen für die zukünftige Struktur. Es wird empfohlen, den Bereich 5 als Einheit zu erhalten und zentrale Steuerungsfunktionen auf Leitungsebene zu bündeln, um Schnittstellenprobleme zu vermeiden. Eine Weiterentwicklung der Abteilungsgliederung soll künftig stärker an Aufgabenlogiken und Zielgruppen ausgerichtet sein statt an historisch gewachsenen Strukturen. Zudem sollen Teamleitungen strukturell verankert werden, um die Verbindung zwischen operativer Praxis und strategischer Führung zu stärken. Ein weiteres Element ist die Einführung eines systematischen Zugangsmanagements, um Bürgerinnen und Bürger durch niedrigschwellige Beratungsangebote besser zu erreichen.
Im nächsten Schritt der Studie werden diese Ansätze hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit, der benötigten Ressourcen sowie möglicher Risiken konkretisiert. Eine abschließende Entscheidung über den endgültigen Organisationsaufbau erfolgt nach Abschluss dieser zweiten Phase und der Erstellung eines detaillierten Feinkonzepts.
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Beratungsfolge
- 19.03.2026 · Gemeinsame Sitzung des Jugendhilfe- und Sozialausschusses
- 2Ergebnisse und Empfehlungen aus der SozialraumanalyseZur Vorlage · 5/064/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage zur Sozialraumanalyse sieht für den Wormser Stadtrat die Umsetzung zweier zentraler Maßnahmen vor. Basierend auf einer statistischen Datenerhebung, welche eine Aktualisierung der Werte aus dem Jahr 2009 darstellt, sollen ein Umsetzungskonzept für sogenannte „Sozialraum-Teams“ sowie ein Handlungskonzept zur sozialräumlichen Sprachbildung entwickelt werden. Die Analyse wurde von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Institut empirica erstellt und untersucht verschiedene Indikatoren wie Beschäftigung, Bildung, Wohnen und die soziale Situation auf Ebene der Wahlbezirke.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen eine fortbestehende Segregation zwischen den Außenbereichen und dem innerstädtischen Raum auf. Insbesondere in Gebieten wie dem Nordend oder der Mainzer Straße werden Belastungen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung und soziale Teilhabe festgestellt. Zu den identifizierten Trends gehören steigende sprachliche Defizite bei Schuleingangsuntersuchungen, eine Zunahme von Schülerinnen und Schülern ohne Schulabschluss sowie ein Anstieg der Mietpreise und des Bedarfs an Grundsicherung im Alter. Während die Region Worms wirtschaftlich stabil bleibt, zeigt die Analyse für das Stadtgebiet lokale Herausforderungen bei der Arbeitsplatzverfügbarkeit und der sozialen Infrastruktur auf.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, armuts- und bildungsrelevante Ketten durch verstärkte Nachbarschaftsstrategien und Quartiersarbeit zu unterstützen. Die entsprechenden Konzepte sollen den zuständigen Ausschüssen bis Ende des Jahres 2026 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
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Beratungsfolge
- 29.04.2026 · 20. Sitzung des Stadtrates mit Einwohnerfragestunde
- 15.04.2026 · Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
- 19.03.2026 · Gemeinsame Sitzung des Jugendhilfe- und Sozialausschusses
- 3Konzeption zum Einsatz der Mittel aus dem Sozialraumbudget ab 2027Zur Vorlage · 5/063/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Worms berät über die fortgeschriebene Konzeption zum Einsatz der Mittel aus dem Sozialraumbudget ab dem Jahr 2027. Die Vorlage regelt die Verwendung der Zuweisungen nach dem Kita-Gesetz Rheinland-Pfalda, um personelle Bedarfe in Kindertageseinrichtungen zu decken, die durch ihre soziale Lage begründet sind.
Ein Kernpunkt der Neuerung ist die Erweiterung des Anspruchsbereichs für Kita-Sozialarbeit auf angrenzende Gebiete, darunter die Innenstadt West sowie Pfeddersheim, Herrnsheim und Rheindürkheim. Zudem werden verbindliche Tätigkeitsprofile für interkulturelle Fachkräfte, Kita-Sozialarbeit und Elternarbeitende in die Konzeption integriert.
Der Ausschuss empfiehlt darüber hinaus, eine Stelle im Umfang von 0,75 Vollzeitäquivalenten zur Koordination des Sozialraumbudgets einzurichten und diese in den Stellenplan 2027 aufzunehmen. Ziel ist es, die bestehenden Strukturen der Vernetzung und Steuerung dauerhaft zu verankern.
Finanziell sieht die Planung für das Jahr 2027 einen Anstieg der Landesmittel für Worms auf etwa 1,9 Millionen Euro vor. Die ungedeckten Personalkosten müssen durch den örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe getragen werden. Die Höhe des Budgets unterliegt einer jährlichen Steigerung von 2,5 Prozent ausgehend vom Basisjahr 2021.
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- 19.03.2026 · Gemeinsame Sitzung des Jugendhilfe- und Sozialausschusses