Sitzung des Jugendhilfeausschusses
Tagesordnung
- 1Mitteilungsvorlage 5/050/24-29 (Kommunale Gesamtkonzepte für Kinder psychisch und suchterkrankter Eltern)Zur Vorlage · 5/050/24-29 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Jugendhilfeausschuss wurde über das Projekt „Kommunale Gesamtkonzepte zur Unterstützung von Kindern psychisch und suchterkrankter Eltern“ informiert. Das Vorhaben wird vom Institut für sozialpädagogische Forschung in Mainz (ISM) in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz durchgeführt und ist bis Dezember 2026 durch die AURIDIS-Stiftung gefördert.
In Worms erfolgt die Umsetzung durch den Arbeitskreis „Kinder psychisch und/oder suchterkrankter Eltern“ (KPSE). Nach einer Bedarfserhebung im Zeitraum 2022/2023 wurde die Struktur des Arbeitskreises an die bestehenden Anforderungen angepasst. Dabei werden die Bereiche Psychiatriekoordination und das Netzwerk Kinderschutz systemübergreifend verknüpft, um den Zugang zu Hilfen für betroffene Familien zu verbessern.
Die Arbeit des Arbeitskreises konzentriert sich auf die Handlungsfelder Information, Kooperation und Partizipation. Zu den Maßnahmen gehören der Aufbau von Datenbanken und Leitfäden, interdisziplinäre Fallberatungen sowie Präventionsprojekte in Schulen, wie etwa das Angebot „Verrückt? Na, und!“. Zudem werden Eltern-Kind-Gruppen für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren durchgeführt. Aktuell bereiten Unterarbeitsgruppen neue Themenbereiche vor, darunter Angebote in Kindertagesstätten sowie das Autismus-Spektrum. Die Erarbeitung der entsprechenden Vorschläge ist für Februar 2026 geplant. Für die Maßnahme entstehen keine finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt.
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Beratungsfolge
- 20.11.2025 · Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- 2Beschlussvorlage 5/051/24-29 (Kindertagesstättenbedarfsplanung 2025)Zur Vorlage · 5/051/24-29 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Stadtrat von Worms wird über die Kindertagesstättenbedarfsplanung für das Jahr 2025 beraten. Die Vorlage, die bereits Empfehlungen des Jugendhilfeausschusses sowie des Haupt- und Finanzausschusses enthält, basiert auf der Fortführung der im Jahr 2022 neu gestalteten Planung. Dabei werden neue gesetzliche Anforderungen des KitaG berücksichtigt, etwa hinsichtlich der Festlegung von Betreuungszeiten und Sozialräumen.
Die aktuelle Auswertung der Versorgungsquote zeigt für Kinder über zwei Jahren einen Stand von 87 Prozent, während die Zielquote bei 97 Prozent liegt. Bei Kindern unter zwei Jahren beträgt die Quote derzeit 7 Prozent gegenüber einem angestrebten Wert von 12 Prozent. Daraus ergibt sich ein rechnerischer Bedarf an 456 zusätzlichen Plätzen.
Demgegenüber stehen umfangreiche Planungen zur Erweiterung des Angebots. Insgesamt sind 540 neue oder erweiterte Plätze vorgesehen. Während für das Jahr 2025 Maßnahmen für 69 Plätze umgesetzt wurden, ist für das Jahr 2026 eine Steigerung um voraussichtlich 319 Plätze geplant. Zu den anstehenden Projekten gehören unter anderem die Neueröffnungen der Kitas am Fischmarkt und der Prinz-Carl-Anlage sowie verschiedene Erweiterungen bestehender Einrichtungen. Die Datenbasis für die Planung wird durch die Nutzung der Softwarelösungen KIDZ und Kitanavi kontinuierlich weiterentwickularbeitet, um künftig auch detailliertere Auswertungen zu Betreuungszeiten und Wartelisten zu ermöglichen.
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Beratungsfolge
- 17.12.2025 · 16. Sitzung des Stadtrates
- 03.12.2025 · Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
- 20.11.2025 · Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- 3Beschlussvorlage 5/049/24-29 (Interessensbekundungsverfahren/ Beauftragung InBiWo für Personalstunden in der Betreuung und Förderung von Schülerinnen und Schülern)Zur Vorlage · 5/049/24-29 · Beschlussvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Stadtrat von Worms soll den Verein InBiWo (Integration durch Bildung Worms e.V.) mit der Durchführung von Lernhilfe- und Förderangeboten für Schülerinnen und Schüler beauftragen. Die Beauftragung ist für den Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2029 vorgesehen. Der Beschlussantrag geht auf ein Interessenbekundungsverfahren für freie Träger der Jugendhilfe zurück, in dessen Rahmen der Verein InBiWo als einziger Bewerber eine Konzeption eingereicht hat, welche die Anforderungen der Verwaltung erfüllt. Die Vorlage wurde bereits im Jugendhilfeausschuss sowie im Haupt- und Finanzausschuss zur Vorberatung behandelt und entsprechend empfohlen.
Das Angebot umfasst die Förderung von Lern- und Sprachkompetenzen in den vier Stadtteilbüros in der Dürkheimer Straße, der Gernotstraße sowie in Pfeddersheim und Pfiffligheim. Der Fokus liegt auf der individuellen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aller Schulformen, insbesondere bei sprachlichen Defiziten. Geplant sind jährlich 1.000 Personalstunden, die vorwiegend durch Studierende erbracht werden sollen. Das Gesamtauftragsvolumen für den Zeitraum beläuft sich auf maximal 72.300 Euro. Für das Jahr 2026 sind Mittel in Höhe von bis zu 16.500 Euro veranschlagt, während die Kosten der Folgejahre in der jeweiligen Haushaltsplanung berücksichtigt werden. Die Leistungen finden nachmittags während der Schulzeit statt und können bei Bedarf auch digital angeboten werden.
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Beratungsfolge
- 17.12.2025 · 16. Sitzung des Stadtrates
- 03.12.2025 · Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
- 20.11.2025 · Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- 4Mitteilungsvorlage 5/052/24-29 (Sachstand Personalleasing kommunale Kindertagesstätten)Zur Vorlage · 5/052/24-29 · Mitteilungsvorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
In der Kita Gibichstraße kam es aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen und unbesetzten Stellen zu einem Personalengpass, der eine Reduzierung der Platzzahl um 20 sowie eine Verkürzung der Öffnungszeiten zur Folge hatte. Um dieser Situation entgegenzuwirken, wurde ein Modellprojekt zur Nutzung von Zeitarbeitskräften geplant. Ziel des Projekts war es, die Verfügbarkeit und Qualität von Personalüberlassung im Bereich der Kindertagesbetreuung sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis und die Akzeptanz bei Eltern und Mitarbeitenden zu prüfen. Hierfür waren außerplanmäßige Mittel in Höhe von 158.000 Euro vorgesehen.
Eine öffentliche Ausschreibung für diesen Auftrag blieb ohne Erfolg, da der einzige eingegangene Bewerber die erforderliche Anzahl an pädagogischen Fachkräften nicht erfüllte. Aufgrund des Zeitdrucks und mangelnder geeigneter Angebote wurde das Verfahren beendet. In der Zwischenzeit konnten die vakanten Stellen durch Eigenbemühungen der zuständigen Abteilung wieder besetzt werden. Die Platzzahl in der Einrichtung wurde bereits auf 122 Plätze angehoben, wobei alle benötigten Stellen mit 16,75 Vollzeitäquivalenten besetzt sind. Für das Jahr 2026 ist die Einstellung von weiterem pädagogischem Personal geplant, um die ursprüngliche Kapazität von 130 Plätzen wieder zu erreichen. Diese Maßnahmen wurden in Abstimmung mit dem Elternausschuss der Kita entschieden.
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Beratungsfolge
- 20.11.2025 · Sitzung des Jugendhilfeausschusses