gemeinsame Sitzung des Bildungs- und Schulträgerausschusses und des Jugendhilfeauschusses
Tagesordnung
- 1Bericht zur aktuellen Situation Ganztagsförderungsgesetz: Entwicklung, Bestand und Bedarf
- 1Bericht zur aktuellen Situation Ganztagsförderungsgesetz: Entwicklung, Bestand und BedarfZur Vorlage · 5/074/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Bildungs- und Schulträgerausschuss sowie der Jugendhilfeausschuss der Stadt Worms setzen sich mit einem Bericht zur aktuellen Situation des Ganztagsförderungsgesetzes auseinander. Die Vorlage 5/074/24-29 dokumentiert die Entwicklung, den Bestand sowie den Bedarf an ganztägigen Betreuungsangeboten für Grundschulkinder.
Für das Schuljahr 2025/26 wird ein Ausbaustand des Ganztagesangebotes von etwa 42 Prozent ausgewiesen. Seit dem Schuljahr 2022/23 konnte die Anzahl der Plätze, die auch Hortplätze sowie Spiel- und Lernstuben umfasst, um circa 250 auf insgesamt 1.504 Plätze erhöht werden. Dies entspricht einem Anstieg der Betreuungsquote von 38 auf 42 Prozent. Dass dieser Zuwachs prozentual hinter der Anzahl der neu geschaffenen Plätze zurückbleibt, wird mit der gleichzeitig gestiegenen Zahl an Grundschülerinnen und Grundschülern begründet.
Im Vergleich zu anderen Kommunen in Rheinland-Pfalz weist Worms aktuell eine geringe Versorgungsquote auf, was auf die Angebotssituation in einzelnen Grundschulbezirken zurückzuführen ist. Zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung und zur Deckung des weiteren Bedarfs wird auf die Vorlage 5/077/24-29 verwiesen, welche die geplanten Entwicklungsschritte darlegt.
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Beratungsfolge
- 23.06.2026 · gemeinsame Sitzung des Bildungs- und Schulträgerausschusses und des Jugendhilfeauschusses
- 2Darstellung der Entwicklungsschritte zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung von Kindern im Grundschulalter
- 2Darstellung der Entwicklungsschritte zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung von Kindern im GrundschulalterZur Vorlage · 5/077/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung Worms berichtet über die Entwicklungsschritte zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung für Grundschulkinder. Im Rahmen der Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes (GaFöG) wurden verschiedene Maßnahmen in unterschiedlichen Handlungsfeldern eingeleitet.
Für die Neusatz- und Westend-Grundschule wurde durch das Bildungsministerium der Bedarf für Ganztagsangebote bestätigt. Die Einrichtung ist für das Schuljahr 2027/28 an der Neusatz-Grundschule sowie für das Schuljahr 2028/29 an der Westend-Grundschule vorgesehen, sofern jeweils mindestens 36 verbindliche Anmeldungen pro Jahrgangsstufe erreicht werden. An der Neusatz-Grundschule sind zudem bauliche Anpassungen am Gebäude und Maßnahmen zum Brandschutz in Planung.
An der Karmeliter-Grundschule wird ab dem Schuljahr 2026/27 ein spezielles Betreuungsangebot durch die Stadt als öffentlichen Träger der Jugendhilfe durchgeführt, welches eine Nachmittagsbetreuung sowie eine Mittagsverpflegung umfasst. Für die Ernst-Ludwig-Grundschule wird die Umsetzung eines Betreuungsformats für das Schuljahr 2027/28 erneut geprüft.
Zur Unterstützung der Betreuungsvereine hat die Stadt die städtische Zuschusssumme für das Haushaltsjahr 2026 verdoppelt. Die Schulen können hierfür individuelle Anträge stellen, in denen die Verwendung der zusätzlichen Mittel dargelegt wird. Weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Trägervereine befinden sich derzeit in der Prüfung.
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Beratungsfolge
- 23.06.2026 · gemeinsame Sitzung des Bildungs- und Schulträgerausschusses und des Jugendhilfeauschusses
- 3Umsetzung der erweiterten Landesförderung in der Schulsozialarbeit gem. § 13a SGB VIIIZur Vorlage · 5/073/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage sieht eine Erweiterung der Schulsozialarbeit an Grundschulen sowie an der Geschwister-Scholl-Schule vor. Basierend auf den neuen Landesförderrichtlinien für Rheinland-Pfalz gemäß § 13a SGB VIII soll die Schulsozialarbeit an den Grundschulen ab dem Schuljahr 2027/2028 unbefristet um zwei Vollzeitäquivalente (VZÄ) aufgestockt werden. Zudem ist eine Erweiterung der Schulsozialarbeit an der Geschwister-Scholl-Schule um 0,25 VZÄ bereits ab dem Schuljahr 2026/2027 vorgesehen.
Diese Maßnahme ermöglicht die Nutzung erweiterter Fördermittel des Landes, da nun auch Grundschulen in herausfordernder Lage sowie Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen förderfähig sind. Durch den Ausbau der Ganztagsbetreuung an Wormser Schulen steigt der Bedarf an sozialpädagogischer Begleitung. Im Rahmen einer Neuverteilung und Aufstockung soll der Fachdienst Soziale Arbeit an Grundschulen von bisher vier auf insgesamt sechs Vollzeitstellen erweitert werden. Der Fokus liegt dabei verstärkt auf Ganztagsschulen sowie Schulen mit besonderem Bedarf, darunter die Ernst-Ludwig-, Karmeliter-, Neusatz-, Pestalozzi- und Westend-Grundschule.
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- 23.06.2026 · gemeinsame Sitzung des Bildungs- und Schulträgerausschusses und des Jugendhilfeauschusses
- 3Umsetzung der erweiterten Landesförderung in der Schulsozialarbeit gem. § 13a SGB VIII
- 4Interessensbekundungsverfahren mehrere Maßnahmen der Jugendarbeit auf Grundlage des Konzeptes zur Jugendarbeit in Worms
- 4Interessensbekundungsverfahren mehrere Maßnahmen der Jugendarbeit auf Grundlage des Konzeptes zur Jugendarbeit in WormsZur Vorlage · 5/075/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Jugendhilfeausschuss wurde über die Ergebnisse eines Interessenbekundungsverfahrens zur Fortführung verschiedener Maßnahmen der Jugendarbeit in Worms für den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2030 informiert. Die Beauftragung erfolgt auf Grundlage des Konzepts „Jugendarbeit in Worms“.
Für die mobile Jugendarbeit in den Vororten wird die Regionale Diakonie Rheinhessen beauftragt. Das Angebot umfasst aufsuchende Jugendarbeit sowie Präsenzzeiten in den Jugendtreffs Eisbachtal, Pfeddersheim und Herrnsheim, wobei vier Mitarbeitende vorgesehen sind. Die Regionale Diakonie Rheinhessen übernimmt zudem die Durchführung des Jugendtreffs Pfeddersheim. Das Konzept sieht hier angepasste Öffnungszeiten vor, darunter eine Verlängerung der Öffnung am Freitag bis 21:00 Uhr sowie altersgerechte Zeitfenster an Dienstagen und Donnerstagen.
Das Maßnahmenpaket Jugendarbeit wird für den genannten Zeitraum an den Stadtjugendring Worms e.V. vergeben. Die Aufgaben umfassen Projekte, Qualitätsentwicklung sowie Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit.
Die finanziellen Mittel für das Jahr 2027 wurden in der Haushaltsplanung entsprechend veranschlagt. Dabei sind Höchstbeträge von etwa 194.000 Euro für die mobile Jugendarbeit in den Vororten, 115.000 Euro für den Jugendtreff Pfeddersheim und 144.000 Euro für das Maßnahmenpaket vorgesehen.
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- 23.06.2026 · gemeinsame Sitzung des Bildungs- und Schulträgerausschusses und des Jugendhilfeauschusses
- 5Kindertagesstättenbedarfsplanung 2026
- 5Kindertagesstättenbedarfsplanung 2026Zur Vorlage · 5/078/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Stadtrat von Worms wird über den Bericht zur Kindertagesstättenbedarfsplanung 2026 entscheiden. Die Vorlage, die bereits vom Jugendhilfeausschuss und dem Haupt- und Finanzausschuss zur Beschlussfassung empfohlen wurde, umfasst die aktuellen Platzangebote sowie die grundsätzlichen Maßnahmenplanungen.
Die Planung folgt der Struktur aus dem Jahr 2022, wobei die Datenstruktur durch die Nutzung der Plattformen KIDZ und Kitanavi stetig weiterentwickelt wird. Der Bericht zeigt eine Versorgungslage auf, bei der die Quote für Kinder über zwei Jahren bei 87 % liegt, während sie für Kinder unter zwei Jahren 7 % beträgt. Im Vergleich zum rechnerischen Bedarf ergibt sich daraus ein Fehlbetrag von etwa 276 Plätzen.
Zur Deckung des Bedarfs sieht die Maßnahmenplanung insgesamt 471 Plätze vor. Für das Jahr 2026 sind 239 Plätze vorgesehen, was unter anderem Neueröffnungen der Kitas am Fischmarkt und in der Prinz-Carl-Anlage sowie eine Erweiterung der Kita Klinikum einschließt. Ein weiterer Teil der Planung umfasst voraussichtlich 232 Plätze für das Jahr 2027.
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Beratungsfolge
- 23.06.2026 · gemeinsame Sitzung des Bildungs- und Schulträgerausschusses und des Jugendhilfeauschusses
- 6Bericht über Meldungen zu Einschränkungen im Kita-Betrieb
- 6Bericht über Meldungen zu Einschränkungen im Kita-BetriebZur Vorlage · 5/076/24-29 · Vorlage
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✦ KI-Zusammenfassung
Der Jugendhilfeausschuss befasst sich mit einem Bericht über Einschränkungen im Kita-Betrieb für das Jahr 2025. Auf Grundlage eines Beschlusses vom November 2025 informiert die Stadtverwaltung nun trägerübergreifend über die Anzahl der Meldungen und die betroffenen Tage bei Maßnahmen wie reduzierten Öffnungszeiten, der Einrichtung von Notgruppen oder ungeplanten Schließungen der Kindertagestätten.
Im Berichtszeitraum waren 53 Kindertagestätten in Worms beteiligt. Ausgehend von 251 Arbeitstagen pro Jahr ergibt sich eine Basis von mindestens 11.713 potenziellen Betreuungstagen. Die Verwaltung verzeichnete insgesamt 199 Meldungen, die sich auf 547 Tage verteilen. Dabei wurden 135 Fälle mit reduzierten Öffnungszeiten (409 Tage), 54 Fälle mit der Einrichtung von Notgruppen (217 Tage) und 10 Fälle von ungeplanten Schließungen (21 Tage) gemeldet.
Dies entspricht rechnerisch etwa 4,7 Prozent aller Betreuungstage in den Wormser Kitas. Die Maßnahmen, die eine Betreuung in Notgruppen oder ungeplante Schließungen beinhalten, betrafen circa 2 Prozent der gesamten Betreuungstage.
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- 23.06.2026 · gemeinsame Sitzung des Bildungs- und Schulträgerausschusses und des Jugendhilfeauschusses