Asyl allgemein und Sachstand Bezahlkarte
✦ KI-Zusammenfassung
Der Sozialausschuss wurde über die aktuelle Lage im Bereich Asyl sowie den Sachstand zur Einführung einer Bezahlkarte informiert. Für das Jahr 2024 wird mit insgesamt 200 asylsuchenden Personen gerechnet. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr bleibt diese Zahl auf einem hohen Niveau, was die Verwaltung vor organisatorische Herausforderungen bei der Unterbringung stellt. Die Anerkennungsquote für Asylsuchende in Worms liegt seit Jahren bei etwa 53 Prozent. Um den Zuzug aus den Jahren 2022 bis 2024 sowie die Geflüchteten aus der Ukraine aufzufangen, wurden die Kapazitäten erweitert. Neben einer moderaten Erhöhung von Plätzen in Gemeinschaftsunterkünften setzt die Stadt verstärkt auf die Anmietung privater Wohnungen unter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zu Kosten und Wohnungsgröße.
Zum Sachstand der Bezahlkarte wurde mitgeteilt, dass das bundesweite Ausschreibungsverfahren, an dem auch Rheinland-Pfalz teilgenommen hat, abgeschlossen ist. Die Einführung in Rheinland-Pfalz wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2025 erfolgen. Für die Umsetzung werden einheitliche landesweite Regelungen zu Parametern wie Barzahlungsobergrenzen oder regionalen Beschränkungen benötigt. Während für die Schnittstelle zum Auszahlungsprogramm LISSA einmalige Kosten von etwa 10.000 Euro anfallen, ist die Höhe der laufenden Kosten pro Karte und Buchung derzeit noch ungeklärt.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert Mitteilungsvorlage 5/013/24-29 (Asyl allgemein und Sachstand Bezahlkarte)
Beratungsfolge
- 27.11.2024kein Ergebnis hinterlegt